Kurzfristige Abweichungen von der mittleren Tagesdosis um bis zum Doppelten können in den ersten drei Tagen toleriert werden.
Die Verdunstungsfläche ist erst direkt vor Einbringen in das Bienenvolk in den Applikator einzuschieben. Die Ameisensäure steigt nun in der Verdunstungsfläche auf und wird über ihre Oberfläche an die Umgebung abgegeben. Durch die Entstehung eines Unterdrucks im Vorratsbehälter bleibt der Flüssigkeitsspiegel im Verdunstungsbehälter annähernd konstant.
Der Applikator wird neben dem Brutnest, möglichst im Anschluss an eine Deckwabe, eingehängt.
Einzargige Völker erhalten einen Applikator, zweizargige entsprechen zwei Applikatoren.
Das Einhängen erfolgt generell fluglochfern und, bei Zweizargern, in der oberen Zarge diagonaler Anordnung zur unteren Zarge.
Der Applikator bleibt im Volk, bis die Ameisensäure verdunstet ist.
Die Behandlung erfolgt zweimal pro Jahr, einmal direkt nach der Abschleuderung, einmal vor der Brutpause (in Mitteleuropa im Juli bzw. September). Brut muss während der Behandlung vorhanden sein.

Hinweise für den Fall der Überdosierung
Verdunster entnehmen, Verdunstungsfläche verkleinern

Nebenwirkungen
Beim Beachten der Anwendungsempfehlungen sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Hinweis:
Jede beobachtete Nebenwirkung ist dem Tierarzt oder Apotheker mitzuteilen.

Wartezeit
Wartezeit für Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.

Lagerungs- und Entsorgungshinweise
Vor Licht geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1: 10).
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Dauer der Haltbarkeit
Nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfallsdatums darf das Arzneimittel nicht mehr angewendet werden.

Stand der Information Juli 2001