Der Bienenabstand (bee space) wurde 1851 durch den amerikanischen Imker Lorenzo L. Langstroth erkannt. Dies war eine der wichtigsten Entdeckungen für den modernen Bienenbeuten- (Bienenstock-, Magazinbeuten-) und Rähmchenbau in den vergangenen beiden Jahrhunderten.
In Deutschland wurden diese Erkenntnisse erst später in größerem Umfang allgemein bekannt.
Bei der Konstruktion von modifizierten Rähmchen werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die biologischen Vorgänge im Bienenvolk und die Erkenntnisse über den Bienenabstand in die Praxis umgesetzt. Modifizierte Rähmchen haben einen etwa 19 mm dicken- und 27mm bis 28,5 mm breiten Oberträger. Dieser ist in etwa so breit wie der Futterkranz über den Brutflächen von Waben. Das führt dazu, dass modifizierte Rähmchen von den Bienen kaum überbaut werden. Es gibt kaum noch Zwischenbau zwischen einzelnen Zargen, wenn als Voraussetzung der Bienenabstand zwischen den jeweiligen Zargen stimmt. Dadurch wird die Arbeit an den Bienenvölkern bei Einsatz von modifizierten Rähmchen wesentlich erleichtert und die Beweglichkeit, insbesondere der Honigraumzargen erleichtert. Dies ist eine wesentliche Erleichterung der imkerlichen Arbeit insgesamt und vermindert den Bienen-Stress, wenn bei der Abnahme von Zargen kein aktiver Wabenbau zwischen den Zargen zerstört wird. Als nächste Konsequenz erspart es dem Imker dann natürlich beim Aufsetzen von Zargen auch die Beseitigung von Zwischenbau über und unter den Rähmchen. Insgesamt lässt es sich mit modifizierten Rähmchen wesentlich bienenfreundlicher, leichter und schneller arbeiten.

Die Modifizierung von Rähmchen und Bienen-Beuten ist kein abgeschlossener Prozess, sondern ein Erfordernis der Anpassung der Imkerei an die jeweils besten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung und nach deren Erprobung in der praktischen Imkerei.

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Hinweise zum Anbringen von Metall- oder Plastikabstandhaltern auf Rähmchen für Biene-Beuten